IT-Betreuer wechseln: so läuft eine geordnete Übernahme
Dein ITler geht nicht ran? Ich schon. Und wenn du wechseln willst, sorge ich für eine geordnete Übernahme.
Den IT-Dienstleister wechselt niemand aus Lust. Meistens hat sich etwas angesammelt: Anrufe, die keiner annimmt, Rückrufe nach Tagen, Rechnungen, die keiner nachvollziehen kann. Oder der Kollege, der die IT nebenbei gemacht hat, ist nicht mehr da. Schwierig ist dabei nicht der Wechsel selbst, sondern das Wissen, das beim alten Betreuer liegt: Kennwörter, Lizenzen, wie das Netzwerk aufgebaut ist und wohin die Datensicherung läuft. Ich übernehme deine IT so, dass dieses Wissen bei dir landet, aufgeschrieben und mit einem Ansprechpartner, der zurückruft.
IT-Dienstleister wechseln: was bei der Übernahme passiert
Bestandsaufnahme
Welche Geräte, Programme, Lizenzen und Verträge es gibt, wer welche Zugänge hat und wo die Daten liegen. Schriftlich.
Zugänge auf dich
Administrator-Kennwörter, Microsoft-365-Konten, Domain, Router und Firewall gehören dem Betrieb, nicht dem Dienstleister. So richte ich es ein.
Datensicherung prüfen
Läuft die Sicherung, und lässt sie sich zurückspielen? Das teste ich, bevor ich irgendetwas umbaue.
Geordneter Übergang
Der alte Betreuer bleibt zuständig, bis die Übergabe steht. Umgestellt wird in Ruhe und nicht am Montagmorgen.
Dokumentation
Am Ende hast du eine Übersicht deiner IT, die auch ohne mich lesbar ist.
Laufende Betreuung
Danach geht es mit einer planbaren Monatspauschale weiter. Vertragskunden werden bevorzugt behandelt.
Übernahme-Checkliste: Was du vom alten IT-Betreuer brauchst
Diese Liste kannst du deinem bisherigen Dienstleister so weitergeben. Je mehr davon vorliegt, desto schneller und billiger wird die Übernahme.
- Administrator-Zugänge zu Servern, PCs und zum Netzwerk: Router, Firewall, WLAN, Switches.
- Microsoft 365: ein Konto mit globaler Administratorrolle und die Liste der Lizenzen.
- Domain und Webhosting: bei welchem Anbieter, mit welchem Kundenkonto, wer die DNS-Einträge verwaltet.
- Lizenzen und Verträge: Virenschutz, Datensicherung, Software und Wartungsverträge mit Laufzeiten.
- Datensicherung: was wohin gesichert wird und wann zuletzt eine Rücksicherung getestet wurde.
- Netzwerkplan oder wenigstens: welches Gerät wo steht und welche feste IP-Adresse was hat.
- Fernwartungszugänge, die der alte Betreuer eingerichtet hat, damit sie danach abgeschaltet werden können.
- Offene Probleme und bekannte Macken, die noch niemand behoben hat.
Kennwörter nie per E-Mail. Lass dir Zugänge persönlich oder über einen Passwortmanager übergeben und ändere sie nach dem Wechsel. Sonst hat der alte Dienstleister weiter Zugriff, ob er will oder nicht.
Und wenn der alte Betreuer gar nicht mehr reagiert?
Das kommt vor, und es ist lösbar. Die meisten Zugänge lassen sich über den Hersteller oder Anbieter zurückholen, wenn du als Inhaber nachweisen kannst, dass dir Konto, Domain oder Gerät gehören. Das dauert länger als eine geordnete Übergabe. Deshalb fange ich in so einem Fall mit der Datensicherung an, bevor irgendetwas anderes angefasst wird.
So läuft der Wechsel
- Kennenlernen: Beim kostenlosen IT-Schnellcheck sehe ich mir deine IT 30 bis 45 Minuten vor Ort an. Du bekommst einen schriftlichen Bericht, auch wenn wir danach nicht zusammenarbeiten.
- Übergabe: Mit der Checkliste oben holen wir die Zugänge und Unterlagen vom alten Betreuer. Bis das steht, bleibt er zuständig.
- Absichern: Datensicherung testen, Zugänge auf den Betrieb umstellen, alte Fernwartungszugänge abschalten.
- Betreuung: Danach eine planbare Monatspauschale ab 149 € netto, monatlich kündbar.
Nicht gleich wechseln? Ich springe auch als Vertretung ein, wenn dein IT-Betreuer im Urlaub oder krank ist, abgerechnet nach Aufwand.